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Foto Ronny Marx

Wie der Name der Website schon vermuten lässt, ist der Autor dieser Seite . Meine genaue Berufsbezeichnung kurzzufassen ist relativ schwierig: “Kommunikationsdesigner und Online-Marketer mit Spezialisierung auf Social-Media” würde es wohl am ehesten treffen. Oder einfach gesagt: ich liebe es, mit Photoshop zu gestalten und habe eine starke Affinität zum Social-Media-Marketing. Studiert habe ich in Rostock, wo ich auch mein Abitur erfolgreich abgeschlossen habe. Müsste ich meine Fähigkeiten selbst einschätzen, würde ich sagen, dass ich ein guter Gestalter und kreativer Kopf bin und es liebe, vor und mit Menschen zu reden. Es gibt bessere Photoshoper, bessere Programmierer und bessere Rhetoriker als mich – meine Stärke ist, dass ich all das kombinieren und zusammenbringen kann.

Studium zum Kommunikationsdesigner

Meine Ausbildung habe ich an der Rostocker Technischen Kunstschule, kurz RTK, im Jahr 2010 mit “sehr gut” abgeschlossen. Zuvor hatte ich diverse “Gehversuche” mit unterschiedlichen Studiengängen an der Universität Rostock unternommen, aber (leider) nicht zum Abschluss gebracht. Die einen würden das als verschenkte Zeit sehen, die anderen als Lebenserfahrung. Ein bisschen was von beidem trifft es wohl am besten. Mir ist nicht peinlich, an der Uni nicht erfolgreich zum Ziel gekommen zu sein. Ich habe auch ohne Hochschulabschluss in Wirtschaftsinformatik und BWL (mit Schwerpunkt Marketing) viel gelernt und viele interessante Leute getroffen. Manchmal braucht man eben ein bisschen länger, um den richtigen Weg zu finden und diesen auch zu vollenden.

Die Entscheidung, meine Passion zum Beruf zu machen, habe ich erst spät getroffen aber ich bereue sie keinesfalls. Während meines Studiums zum Grafikdesigner habe ich ein Gewerbe angemeldet und arbeite seit dem als freiberuflicher Grafikdesigner. Durch die vielen praktischen Erfahrungen bereits während des Studiums blieb mir nach meinem Abschluss ein Praktikanten-Dasein erspart und ich konnte direkt ins Berufsleben einsteigen.

Anstellung als IT-Projektmanager

Da ich schon immer ein Mensch war, der gern Neues ausprobiert, habe ich nach meinem Studium nicht direkt als Designer gearbeitet, sondern einen Abstecher in eine andere Richtung unternommen. Als IT-Projektmanager war ich mit an der Realisierung von Backend-Systemen für Volvo, VW und KIA beteiligt und habe einige (erste) Erfahrungen im Projektmanagement gemacht. Aufgrund meiner kreativen Ausbildung gehörte auch die Gestaltung und Aufbereitung von Statistiken und Präsentationen mit zu meinen Aufgabenfeldern. Die regelmäßige und enge Zusammenarbeit mit dem TÜV-Nord war dabei ein wichtiger Bestandteil. Nach einigen Monaten merkte ich jedoch, dass ich mich eher in der reinen Kreativarbeit zu Hause fühlte.

Design und Marketing bei CenterCourt.de

Glücklicherweise gelang mir ein direkter Wechsel zum Tennis-Onlineshop CenterCourt.de, der ebenfalls in Rostock ansässig ist. Nach einem kurzen Bewerbungsgespräch begann ich dort meine Tätigkeit als Designer und arbeitete mich auch in die Social-Media-Kanäle des Unternehmens ein. Meine erste (Mammut-)Aufgabe war es, dem Unternehmen ein moderneres und jüngeres Gesicht mit einem neuen Corporate Design zu geben. Das ReDesign des Tennis-Onlineshops, der einer der größten in Europa ist, war dabei die Kernaufgabe. Aber auch der Printkatalog, mit einer sechsstelligen Jahresauflage, und die Marketingkanäle (wie z.B. YouTube und Facebook) musste ich in das Gesamtkonzept integrieren und dem Ganzen einen neuen Anstrich verleihen.

Mittlerweile arbeite ich seit circa 2 Jahren bei CenterCourt.de und bin für das Corporate Design weiter verantwortlich. Auch gehört es zu meinen Aufgaben, die sozialen Kanäle zu pflegen, Teaser zu gestalten, kleine Werbetexte zu schreiben und Werbekampagnen zu planen und umzusetzen. Außerdem fungiere ich oftmals als Schnittstelle, zwischen den großen Sport-Herstellern (adidas, Nike, Wilson, HEAD, Babolat etc.) und unserem Unternehmen. Die wachsenden Aufgabenfelder sind zwar einerseits ein gewisser Druckfaktor, stellen aber andererseits auch eine tolle Herausforderung dar. Wie gesagt, ich probiere gern Neues und lerne jeden Tag dazu. Nur so bleibt man immer eng am Puls der Zeit – grafisch aber auch inhaltlich.

Freelancer und Designer

Seit circa 5 Jahren arbeite ich nun schon nebenbei als freiberuflicher Grafikdesigner. Auch während meiner Festanstellung nehme ich hin und wieder interessante Jobs an. Diese reichen von der Gestaltung von Plakaten und Visitenkarten, über Photomontage und -Retusche, bis hin zur Planung und Umsetzung von komplexen Websites. Diverse Unternehmen in Rostock und die hiesige Universität zählen zu meinen (Stamm-)Kunden. Natürlich ist es nicht immer leicht, die Freiberuflichkeit neben einem Fulltime-Job zu realisieren. Die verschiedenen Erfahrungen und stetig neuen Aufgaben stellen allerdings auch eine unglaublich tolle Abwechslung dar.

Gruender Medienratgeber mupaki.de

Durch meine Arbeit und meine persönliche Erfahrung mit den sozialen Netzwerken ist mir immer wieder aufgefallen, wie viel die Kinder und wie wenig die Eltern und Lehrer eigentlich über die Chancen aber auch Risiken von Facebook und Co wissen. Gerade die Eltern fühlen sich oftmals überfordert und können in der neuen Medien-Landschaft nicht mehr mit ihren Kids mithalten. Die Eltern sollten jedoch immer eine kompetente Stütze für ihre Sprösslinge sein, haben aber selten die Zeit, sich mit allen Themen ausgiebig zu beschäftigen. An dieser Stelle hatte ich die Idee zum Medienratgeber mupaki.de: zusammen mit meiner Partnerin, Franziska Lenz,und zwei Juniorscouts  zeigen wir Eltern, was beim Umgang mit sozialen Netzwerken beachtet werden sollte, was die USK-Einstufung bedeutet und erklären komplexe medienpädagogische Themen. Außerdem informieren wir unsere Leser regelmäßig über News und Fakten aus den neuen Medien in unserem Medienblog. Für unsere Arbeit wurden wir 2011 mit dem 2. Platz des Medienkompetenzwettbewerbs ausgezeichnet.

Freizeit und Hobby

Wer viel arbeitet braucht auch einen Ausgleich. In meinem Fall ist das Sport. Als ehemaliger Leistungs- und Rettungsschwimmer gehe ich noch immer gern und regelmäßig zum Schwimmen und ergänze das durch ein intensives Fitnessprogramm. Wenn man 90% seiner Arbeitszeit sitzend am Bürotisch verbringt, ist ein körperlicher Ausgleich zwingend erforderlich. Aber auch verschiedene Racket-Sportarten, wie Badminton, Squash oder Tennis gehören mit zu meinen sportlichen Aktivität. Wenn es die Zeit und das Wetter zulässt, schwinge ich mich auch gern auf meine Inlineskates und fahre damit raus in die Natur.

Neben meinen sportlichen Aktivität liebe ich es, mir gute Filme anzuschauen; ob im Kino oder auf DVD zuhause. Ich war nie ein großer Bücherwurm und hatte selten die Geduld, lange zu lesen. Filme hingegen haben mich schon immer begeistert und fesseln mich noch heute. Einziger Tribut: in der Stamm-Videothek um die Ecke gibt es kaum noch etwas Neues zu entdecken 😉