virale Ferhnsehwerbung Brille Fielmann

TV-Werbung goes viral

Vom Nasenfahrrad zum Smartphone: der virale Trend in der Fernsehwerbung verbreitet sich weiter und weiter. Denkt man einmal an die TV-Werbung der 60er oder 70er Jahre zurück, so hat ist heute alles anders. Früher war Werbung noch ein bisschen wie Theater: vollkommen überzogen und mit Unterhaltungscharakter. Heute verkaufen „normale“ Leute normalen Kunden Konsumgüter. Ob Nokia mit „Schau’s dir an: das ist mein Lumia“, ob Brise mit „…ich will ja keine Werbung machen, aber…“ oder natürlich das Paradebeispiel „Brille: Fielmann“ – überall sind scheinbar Durchschnittsmenschen unterwegs, die Produkte anpreisen.

virale Fernsehwerbung Brille Fielmann

 Fernsehwerbung folgt dem Netz-Trend

In Zeit der sozialen Netzwerke wird geliked und geshared – und alles von privat zu privat. Im Prinzip ist es das altbewährte Prinzip: was mir Freunde empfehlen, kann nicht schlecht sein. Das Fernsehen hat als linearer Kanal ein Problem: ich kann nicht mit diesem Medium interagieren. Und warum soll ich noch auf Schauspieler hören, die ja doch nur für ihre „Empfehlung“ bezahlt werden, wenn doch auf Facebook & Co. meine Freunde mir „echte“ Tipps geben. Ob diese dann immer soviel gehaltvoller sind, kann zumindest bezweifelt werden. Trotzdem habe ich erst einmal das Gefühl, dass Werbung eben nicht mehr nur künstlich aufgesetzt ist. Dahingehend passt sich nun also auch die TV-Landschaft an. Zwar sind das noch immer nicht meine Freunde im Flimmerkasten, die mir ein Smartphone, ein Waschmittel oder eine Brille empfehlen, aber sie könnten es sein. Denn es sind Menschen wie du und ich – zumindest sehen sie so aus.

Ist Viralität ein Zukunfstrend?

Ein klares Ja, wenn es um das Internet geht. Für die derzeitige Werbung im TV ist das schwer zu beantworten. Denn ob es das Fernsehen in der heutigen Form auch in 10 Jahren noch gibt, ist fraglich. Trotzdem ist der „Viral-Trend“ in der Fernsehwerbung der richtige Schritt, um die Menschen neben dem Netz noch zu erreichen. Allerdings gibt es da ein großes Problem: Werbung ist nur dann gut, wenn sie auffällt. Und aktuell schwappt eine regelrechte virale Welle im Fernsehen über die Konsumenten. Bleibt also die Frage: was kommt als nächstes?

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