Alliteration

Die Alliteration ist eine Sprachfigur und ein literarisches Stilmittel, das durch den wiederholten Klang des ersten oder zweiten Buchstabens in einer Reihe von Wörtern oder die Wiederholung desselben Buchstabens in betonten Silben einer Phrase identifiziert wird. Die Alliteration kommt vom lateinischen Wort „littera“, das „Buchstabe des Alphabets“ bedeutet. Das Wort wurde erstmals im 15. Jahrhundert von dem italienischen Humanisten Giovanni Pontano in einem lateinischen Dialog geprägt. Die Alliteration bezieht sich eng auf die Wiederholung eines Buchstabens in beliebigen Silben.

Alliteration und Konsonanz

Die Konsonanz ist ein breiteres literarisches Mittel, das durch die Wiederholung von Konsonantenklängen an jeder beliebigen Stelle eines Wortes zu erkennen ist (z.B. Heim kommen, heißer Fuß). Die Alliteration ist ein Sonderfall der Konsonanz, bei dem der wiederholte Konsonantenklang in der betonten Silbe liegt. Die Alliteration kann sich auch auf die Verwendung verschiedener, aber ähnlicher Konsonanten beziehen, wie das Allitieren von Z mit S.

Es gibt eine spezielle Form der Alliteration, die symmetrische Alliteration, die Alliteration mit Parallelität oder Chiasmus. In diesem Fall muss die Phrase ein Paar äußerer Endwörter haben, die beide mit dem gleichen Ton beginnen und Paare äußerer Wörter, die ebenfalls mit übereinstimmenden Tönen beginnen, wenn man sich der Mitte immer näher kommt. Zum Beispiel „Rostbraune Blazer regieren“ oder „Fluor-Farbkoordination für immer“. Die symmetrische Alliteration ist ähnlich wie Palindrome in der Anwendung der Symmetrie.

2018-06-13T07:14:09+00:00