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Bedeutung von Backlinks

Was sind Backlinks eigentlich?

Kurz gefragt, einfach erklärt: Backlinks sind Linkverweise von anderen Websites die zur eigenen Seite führen – also freiwillig und (idR) manuell gesetzte Links, die den Benutzer mit einem Klick darauf auf eine andere Webseite führen. Diese banal aussehende Funktionalität hat es allerdings in sich. Denn mit jedem Backlink steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man zu einem bestimmten Keyword im Google-Index besser gefunden wird. Gerade diese Xovilichter Challenge zeigt eindeutig, wie wichtig gute (oder auch viele) Backlinks sind, um in den Suchergebnissen eine gute Platzierung zu erreichen. Dabei ist es auch wichtig, dass bei der Verlinkung auf anderen Internetseiten möglichst oft das Zielwort / Suchwort verlinkt wird. Sprich im Fall des SEO Contests geht es darum, dass das Keyword „Xovilichter“ als Ankertext verwendet wird, um eine andere Website zu „empfehlen“. Da dieser Xovi Wettbewerb noch relativ jung ist und es sich dabei auch um einen Fantasiebegriff handelt, ist davon auszugehen, dass die meisten Backlinks mit Ankertext Xovilichter künstlich erzeugt wurden. Natürlich gibt es auch einige echte Verlinkungen die auch tatsächlich viral entstanden sind, aber dies passiert eher unter den Teilnehmern der Challenge selbst als von unbeteiligten Dritten.

Warum sind Backlinks für SEO wichtig?

xovilichter-video-19-seo-mit-backlinksMit Webseiten verhält es sich wie mit Büchern: man kann das tollste Werk verfasst haben mit den besten Informationen und schönsten Bildern aber wenn es keiner kennt, ist es praktisch nichts Wert. Denn Bücher und Websites verfasst oder erstellt man ja meist nicht zum Selbstzweck oder weil man gerade nichts Besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß. Man verfolgt mit seiner Webseite (oder natürlich auch Buch) schließlich ein bestimmtes Ziel; sei es, dass man Waren präsentieren und verkaufen will oder ein bestimmtes Publikum erreichen möchte. Daher ist es wichtig, dass sein Werk auffindbar ist und empfohlen wird. Ein Buch kann man praktischerweise auch weiterempfehlen, indem man es einem anderen Leser mit den Worten „Hier, lies mal. Das ist wirklich spannend.“ in die Hand drückt. Mit einer Webseite verhält es sich dahingehend wieder anders und ist zugleich auch viel schwieriger. Will man jemanden eine Seite im Internet empfehlen (und hat auch eine eigene Seite) dann wird eben ein Backlink gesetzt. Damit zeigt man den Besuchern einer Seite, dass die verlinkte Homepage besonders relevant oder interessant für das eigene Thema ist. Und nicht nur für die eigenen User ist ein solcher Backlink ein wichtiger Hinweis. Auch Suchmaschinen wie Google sehen natürlich, dass eine bestimmte Internetseite verlinkt wurde und folgen diesem Link an sein Ziel. Passiert dies häufiger, also eine Verlinkung von anderen Seite auf eine bestimmte Website, dann „weiß“ Google, dass diese Seite wohl besonders interessant ist. Dieses „Wissen“ wird dann mit einer besseren Platzierung im Google Index belohnt. Das klingt noch alles sehr abstrakt, daher an dieser Stelle ein kleines Beispiel:

Praktisches Beispiel zur Erklärung von Backlinks

Ein Blumenzüchter entdeckt eine ganz neue Art von Blumen und veröffentlich dieses Ergebnis in seinem Blog auf der Unternehmens-Website und postet seine Entdeckung auch auf Facebook und schreibt einen Tweet dazu. Die Blumen-Blogger bekommen durch ihre Aktivität in den sozialen Netzwerken schnell Wind davon und fangen an, eigene Blogartikel zu dieser neuen Blumenart zu verfassen. Dabei verlinken sie aus dem Fließtext immer wieder die Worte „neue Blume“ mit dem Blogartikel des Blumenzüchters. Dieser bekommt nun aus der Blogger-Szene eine Menge relevanter Backlinks, was auch Google bald merkt. Da immer wieder das Wort „neue Blume“ von anderen Seiten verlinkt wurde, weiß die Suchmaschine, was der Inhalt der Zielseite ist. Infolgedessen bekommt der Blog des Blumenzüchters eine positive Bewertung durch Google, was sich direkt in den Suchergebnisse ablesen lässt. Denn sucht man nun nach „neue Blume“ bei Google, steht unser Blumenzüchter auf Platz 1 in den Suchergebnissen. So funktionieren Backlinks – zumindest theoretisch.

Welche Arten von Backlinks gibt es?

Ein Link ist nicht gleich ein Link. Gerade beim Thema Backlinks könnte man ein ganzes Buch dazu schreiben, welche Links besonders wertvoll sind und von welchen man eher die Finger lassen sollte. Da aber gerade auch für die aktuell laufende Xovilichter Challenge 2014 eine externe Verlinkung scheinbar eine große Rolle spielt, versuche ich hier einmal die wichtigsten Backlink-Faktoren zu erklären.

Backlinks aus dem gleichen Land

Google bekommt natürlich auch mit, aus welchem Land ein bestimmter Backlink kommt. Anhand der IP-Adresse der verlinkenden Website weiß der Suchroboter, wo der Server steht, auf dem die Website gehostet wird. Auch die Landeskennung der Domain spielt dabei ein wichtige Rolle: .de steht für Deutschland, .in steht für Indien, .es steht für Spanien usw. Aber warum ist das wichtig? Google möchte vor allem, dass eine Verlinkung auf echte, natürliche Weise entsteht. Und um eine Website und deren Inhalt zu verstehen, spielt die Sprache eine wichtige Rolle. Wenn nun also viele russische und türkische Internetseiten eine bestimmte deutsche Website verlinken, ist das auf jeden Fall merkwürdig oder gar verdächtig. Denn aufgrund der unterschiedlichen Landessprachen würde eine natürliche Empfehlung in Form einer Verlinkung so wohl kaum entstehen. In diesem Fall kann die SEO Maßnahme, Backlinks als Rankingvorteil zu nutzen, sogar nach hinten losgehen und Google könnte die verlinkte Website gar abstrafen, sprich schlechter im Suchindex platzieren. Gerade im Fall der Xovilichter Challenge ist das bei einem der Teilnehmer höchstwahrscheinlich passiert. Wir merken uns also: bei der Verlinkung von Websites spielt die Sprache und das Land eine wichtige Rolle.

Verlinkung und das Vertrauen: Trust-Links

Wie bei zwischenmenschlichen Beziehungen auch spielt das Vertrauen eine wichtige Rolle. Es gibt Websites mit guten und hochwertigen Content, die schon viele Jahre online sind und ständig mit neuen Inhalten erweitert werden – Stichwort: Wikipedia. Außerdem steckt hier noch eine Redaktion dahinter, die jeden Artikel genau prüft und bewertet. Google kann dieser Website also vertrauen. Ein Backlink von Wikipedia beispielsweise hat damit einen sehr hohen Wert, weil diese Internetseite vertrauenswürdig ist. Dagegen ist ein kleiner Blog von Google anders bewertet. Hier ist meist der Autor auch gleichzeitig der Administrator und kann jede andere Seite nach Lust und Laune verlinken oder Verlinkung wieder löschen. Ein Link aus von einer solchen Website hat daher einen sehr viel geringeren Wert. Dann gibt es noch die so genannten „edu“ oder „gov“ Seiten. Gemeint sind beispielsweise Seiten von Universitäten (edu = education) und von offiziellen Regierungsseiten (gov = government). Solche Websites verfolgen (meist) keinen kommerziellen Zweck und bürgen praktisch mit ihrem guten Namen oder der Institution an sich für einen hohen qualitativen Content. Das weiß natürlich auch Google und wertet Backlinks von Universitäten oder Regierungsseiten extrem hoch. Man könnte also sagen, dass Links von solchen Quellen praktisch der Backlink-Gipfel für jeden SEO sind – sie bedeuten oftmals eine Garantie für eine Ranking-Verbesserung bei Google. Außerdem ist ein sehr hochwertiger Backlink manchmal ein Vielfaches wert als 100 „minderwertige“ Links. Wir merken uns also wieder: es kommt nicht auf die Menge an, sondern möglichst vertrauensvolle Quellen für die Verlinkung zu akquirieren.

Vererbung von Pagerank

Vor ein paar Jahren war der Google Pagerank noch das Nonplusultra für die SEO Arbeit. Hatte die eigene Website einen hohen Pagerank, so galt das lange Zeit als großer Ranking-Vorteil. Aber wie bekommt eine Website ein solches Ranking? Anfangs gab es nur einige wenige tausend Seiten, die manuell mit einer Ranking-Note bewertet wurden. Dies könnte man als die Quelle oder Geburtsstunde des Pageranks bezeichnen. Mit einer Art Notensystem wurden die Website von echten Menschen mit einem System von 1 bis 10 bewertet – 1 für nicht so gut und 10 für besonders hochwertig. Alle anderen Seiten haben den Pagerank 0 bekommen, also die kleinste und „schlechteste“ Einstufung nach diesem System. Aber eine Null heißt nicht automatisch minderwertig, denn jede neue Website die gerade online gegangen ist, bekommt eben diese niedrige Bewertung. Das ist allerdings keine Aussage über die Wertigkeit des Contents auf der Seite, sondern eben nur ein Indikator für praktisch noch keine (relevante) Verlinkung durch andere Websites. Aber wie bekommt eine Website durch Backlinks nun Pagerank vererbt? Das erklärt sich am besten mit einem kleinen Beispiel: Nehmen wir an, wir haben eine Website mit einem Pagerank von 6, was schon verdammt gut wäre. Wir setzen nun von der Startseite 12 ausgehende Links zu Seiten, die wir unseren Lesern empfehlen möchten. Jede dieser verlinkten Seiten bekommt nun einen gleichen Anteil des Pageranks ab – also vererben wir mit jedem Backlink einen Pagerank von 0,5 an die Zielseite weiter, was diese natürlich (in den „Augen“ von Google) aufwertet. Umso höher also der Pagerank der eigenen Seite ist, desto größer auch das Vertrauen der Suchmaschine und damit auch ein positives Signal für eine Ranking-Verbesserung. Kein Wunder also, dass viele Teilnehmer der Xovilichter Keyword Challenge versuchen werden, möglichst viele gute und hochwertige Backlinks von anderen Webseiten einzusammeln, um sich dadurch einen Vorteil in der Platzierung zu beschaffen.

Sichtbarkeit und Alter von Backlinks

Wie aus den vorangehenden Absätzen erkennbar ist, spielt das Thema Vertrauen eine sehr große Rolle bei der Verlinkung von Websites. Dieser „Trust“ entsteht aber nicht nur durch einen hohen Pagerank oder die Art der Website, sondern durch zwei weitere Faktoren: die Sichtbarkeit einer Webseite und das Alter von Backlinks, also wann diese gesetzt wurde und wie lange sie bereits bestehen. Sichtbarkeit meint in diesem Fall, wie viele Unterseiten eine bestimmte Homepage im Google Index hat und an welcher Position diese Unterseiten stehen. Sind dies besonders viele in auf den ersten 2 Suchseite bei Google (also auf Platz 1 bis 19 der Suchergebnisse) ist auch die Sichtbarkeit einer Webseite relativ hoch. Und eine Website die für Google besonders gut sichtbar ist, hat einen kleinen Vertrauensbonus – ergo auch die Backlinks die von dieser Seite ausgehen. Das bedeutet, dass auch eine Website mit einem geringen Pagerank und ohne den Vorteil einer offiziellen edu- oder gov-Seite vertrauensvoll sein kann. In diesem Fall kann das auch ein guter Blog und vielen interessanten Artikeln sein, die bei Google gut ranken. Backlinks von solchen Seiten haben ebenfalls einen Mehrwert aus Google-Sicht. Allerdings sind noch sehr junge Backlinks, also Links die erst vor wenigen Tagen oder Wochen gesetzt wurden, weniger Wert, als solche, die schon sehr lange bestehen. Zumindest lautet so die offizielle Aussage von Google. Eigentlich ist das auch klar und vergleichbar mit einem guten Wein: mit den Jahren wird er hochwertiger. Eine Empfehlung oder ein Verweis der schon seit Jahren besteht ist einfach vertrauenswürdiger. Die Xovilichter Challenge hat bis jetzt allerdings auch gezeigt, dass offenbar die Masse an Backlinks eine Menge ausmacht und das Alter eben doch keine so große Rolle spielt. Denn da der SEO Contest erst im Mai 2014 gestartet wurde, können alle Backlinks mit dem Keyword und Ziel „Xovilichter“ erst weniger Tage alt sein und trotzdem funktionieren diese bei einigen Teilnehmern sehr gut.

Content Relevanz-Kriterium

Früher war es fast egal, von welcher Seite man einen Backlink bekommen hat – Hauptsache das Keyword wurde mit der entsprechenden Seite verlinkt und das möglichst oft. Allerdings hat sich im SEO Bereich geraden in den letzten 1-2 Jahre eine Menge getan und Google ist schlauer geworden. Der Suchalgorithmus funktioniert mittlerweile so gut, dass die Suchmaschine die Semantik eines Textes verdammt gut versteht. Nehmen wir wieder unser Beispiel vom Anfang: wird der Blog des Blumenzüchters zwar sehr oft verlinkt aber überwiegend von Seiten, die mit dem Thema „Blumen“ rein gar nichts zu tun haben, dann ist dies ein erstes Warnsignal für Google und ein Hinweis auf künstlich erzeugte Backlinks. Geht das dann beispielsweise in dem Blogartikel aus dem der Backlink „neue Blumen“ gesetzt wurde nun auch noch um ein ganz anderes Thema, so ist man von einer manuellen Abstrafung durch Google nicht mehr weit entfernt. Dies gilt allerdings nur für bekannte Begriffe, die Google im Kontext auch verstehen kann. Im Beispiel der Xovilichter Challenge 2014 gelten diese Regeln nicht unbedingt, denn man diesem Keyword handelt es sich um einen Begriff, den es vorher noch nicht gab. Google weiß also mit „Xovilichter“ nichts anzufangen und kann daher nicht zuordnen, ob ein Link aus dem Fließtext einer anderen Seite auch wirklich relevant ist. Dies ist auf jeden Fall ein großer Vorteil für alle, die vor allem auf Linkbuilding (künstliche Backlinks im großen Stil aufbauen) setzen. Diese SEOs können nun munter und fröhlich von allen möglichen Blogs und Internetseite verlinken, ohne auf einen relevanten Content zu achten. Und die 80 Tage Dauer der Keyword Challenge (Ende am 19. Juli 2014) werden wohl nicht ausreichen, damit Google eine inhaltliche Relevanz für das Suchwort Xovilichter erkennt und die gesetzten Backlinks entsprechend bewertet.

Google Optimierung: Backlinkprofil und Linkpyramide

Jetzt tauchen wir schon ziemlich tief in die Analyse und Arbeit eines SEO Experten ab. Denn nur viele Backlinks setzen alleine wird auf Dauer nicht wirklich reichen. Beim Xovilichter Contest ist die Zeit nur sehr begrenzt und ein nachhaltiges Ranking im Google-Index bei den meisten Teilnehmer nicht von großem Interesse. Aber unter normalen Umständen ist eine kontinuierliche Ranking-Verbesserung das Hauptziel einer jeden Suchmaschinenoptimierung. Daher ist es besonders wichtig, wie die verschiedenen Backlinks aussehen, die auf eine bestimmte Seite zeigen. Ein solches Backlinkprofil ist auch und vor allem für Google einsehbar und wird bewertet. Dabei ist ein „gesunder“ Link-Mix derzeit noch die beste Empfehlung. Soll also bedeuten: wenn man nur oder überwiegend Links aus Blogs mit geringem Trust hat, die auf die eigene Seite zeigen, dann wird das wenig helfen und kann sogar unter gewissen Umständen zu einer Abstrafung von Google führen. Ferner gilt es zwei Arten von Backlinks zu unterscheiden: follow-Links und nofollow-Links. Einfach erklärt ist das ein HTML-Attribut, was man eine Verlinkung hängt. Dieses Attribut sagt dann Google, ob dieser ausgehende Link Pagerank vererben soll oder nicht. Oder anders erklärt: nur Backlinks mit einem „follow“ Attribut vererben den begeherten „Link-Juice“ (Link-Kraft durch Pagerank). Nofollow-Links werden von Google per se niedriger bewertet, haben aber in der Gesamtkonstellation durchaus eine Wirkung. Solche Nofollow-Links entstehen in der Regel durch selbstgeschriebene Kommentare in Blogs, wo man neben seinem Name und der E-Mail-Adresse auch die Webadresse hinterlassen kann. In den meisten Fällen wird dann der Name mit der eigenen URL verlinkt und mit einem Nofollow-Attribut versehen. Wenn man so will, ist das praktisch ein Backlink „light“, dem Google natürlich auch folgt. Solche Kommentarlinks sind auch ein Zeichen dafür, dass der Autor einer bestimmten Seite im Netz aktiv ist und sich an Diskussionen beteiligt und auch das kann sich positiv auf das Ranking auswirken. Aber hier ist Vorsicht geboten: wenn man es mit all zu vielen Kommentar-Backlinks übertreibt, kann die Wirkung verpuffen und sogar eine Penalty (Abstrafung) durch Google erfolgen.

Wie sieht ein gutes Linprofil aus?

Es sollte daher stets darauf geachtet werden, dass das Backlinkprofil „sauber“ und ausgewogen ist, sprich ein guter Mix aus verschiedenen Linkarten und –quellen enthalten sind. Am einfachsten erklärt sich das mit einem Linkpyramide, die ein „übliches“ Linkprofil abbildet. Das kann natürlich je nach Art und Thema einer Website variieren, aber im Durchschnitt ist das die Backlink-Pyramide ein guter Leitfaden für die eigene Verlinkung.

Bei der Xovilichter Challenge wird eine solche Pyramide wohl kaum aufzubauen sein. Denn auf Grund der Kürze der Zeit, sind meist nur Backlinks mit geringem Wert aufbaubar. Das Problem dabei ist schließlich auch, dass es eine ganze Weile dauern kann, bis Google einen Backlink auch als solchen  erkennt und einstuft. Man geht hier von einem durchschnittlichen Richtwert von 2-6 Monaten aus – solange dauert es, bis man von einem Backlink wirklich profitieren kann. Allerdings zeigt dieser SEO Contest auch, dass die Zeitspanne für ein neues Keyword offensichtlich viel Kürzer ist. Grundsätzlich sei aber angemerkt, dass SEO nichts für eine schnelle Optimierung ist. Selbst der beste Marketing Experte wird mit dem tollsten SEO-Konzept eine signifikante Verbesserung im Google-Ranking erst nach einigen Monaten erreichen. Wir merken uns also: wer seine Seite für die organische Suche optimiert, braucht vor allem Geduld und Durchhaltevermögen.

Bedeutung von Backlinks für das Google Ranking 2014

wie-wichtig-sind-backlinks-2014-fuer-seoDa gerade das Thema künstliche und unnatürliche Verlinkung eine beliebte Strategie war, um die Sichtbarkeit der eigenen Seite zu pushen, hat Google dem vor kurzem u.a. mit dem Penguin 2.0 Update einen Riegel vorgeschoben und viele Seiten abgestraft, die in den letzten Jahren vor allem auf Linkbuilding als SEO Strategie gesetzt haben. Das Resultat waren massive Verluste in der Sichtbarkeit der Suchergebnisse, was bei den meisten Websites zu einem dramatischen Besucherrückgang geführt hat. Gerade für Onlineshops und Buchungsseiten, die stärker am Nabel von Google hängen als viele anderen Websites, hat dies teilweise geschäftsbedrohende Folge nach sich gezogen. Man kann also davon ausgehen, dass ein künstliches und gezieltes Linkbuilding im Jahre 2014 einen massiven und teils auch irreparablen Schaden als Folge haben kann. Nicht zuletzt sieht man das vor allem an der manuellen Abstrafung bekannter Linknetzwerke in Frankreich und Deutschland (hier bspw. Efamous), die als zentrales und einziges Geschäftsmodell den künstlichen Linkaufbau an Kunden verkauft hat. Google geht immer härter gegen unnatürliche Verlinkung vor und rühmt sich damit, dass der eigene Suchalgorithmus künstliche Verlinkung automatisch erkennt und abstraft, bzw. wenigstens nicht positiv bewertet. Allerdings hat gerade die Xovilichter-Challenge gezeigt, das genau das so wohl (noch) nicht funktioniert. Denn immer wieder haben es Teilnehmer geschafft, mit wenig ohne zumindest keinem neuen Content sich an die Spitze der Ranking-Tabelle zu setzen. Wenn also kein toller Content (also Onpage-Optimierung) zu einem Vorteil verholfen hat, bleibt nur noch die Offpage-Optimierung, also vorrangig das Erzeugen von Backlinks, was das Google-Ranking beeinflusst hat.

Fazit zu Backlinks als SEO Strategie für die Xovilichter Challenge

Gerade wenn man den Worten von Matt Cutts glauben schenken will, dann darf man doch begründete Zweifel daran haben. Denn Matt predigt seit einiger Zeit davon, dass man mehr Wert auf hochwertigen Content anstatt auf viele (künstliche) Backlinks legen soll. Laut Google kommen die externen Links schon von alleine, solange nur der Inhalt der Website stimmt und gut ist. Aber ist das wirklich sein? Nein, lieber Matt Cutts: das ist schlichtweg falsch! Die Xovilichter Challenge hat bis dato eindeutig bewiesen, dass Content alleine gar nichts bringt. Ferne kann man im aktuellen Wettbewerb sogar an den Resultaten im Ranking sehen, dass künstliche und oftmals auch minderwertige Massenlinks noch immer funktionieren – wenigstens zeitweise. Von einer automatischen Erkennung und folgender Abstrafung solcher Links kann ich hier leider gar nichts erkennen. Ganz im Gegenteil: schreibe Texte, die es schon gibt und setze möglichste viele Links von allen möglichen Seiten und deine Seite wird schnell weit oben landen. Zugegeben, das ist zugespitzt und vielleicht etwas überdramatisiert. Es ist aber schlicht ärgerlich, dass Backlinks noch immer einen so hohen Stellenwert als Ranking-Faktor haben – um nicht zu sagen den noch immer Größten. Die Xovilichter Challenge (auch wenn sie erst in 60 Tage im Juli 2014 endet) hat eindeutig gezeigt, wie viel Wert Google auf externe Linkverweise im Vergleich zu gutem Content setzt. Aus meiner Sicht geht die russische Suchmaschine Yandex hier endlich den einzig richtigen Weg und schafft Backlinks als Ranking-Faktor ab – na endlich! Nur so, lieber Matt Cutts, nur so kann auch Google dafür sorgen, dass der Fokus auch tatsächlich auf guten Content gelegt wird. Na klar, dann werden natürlich viele Webseiten massiv an Sichtbarkeit verlieren. Na und?! Sollen sie doch! Wer keinen oder zu wenig guten oder relevanten Content hat, der hat auch auf den ersten Plätzen im Suchergebnisindex nichts verloren.

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Wie wichtig sind Backlinks für die Xovilichter Challenge 2014
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Der Xovilichter Contest zeigt derzeit eindeutig, dass Backlinks noch immer der wichtigste Ranking-Faktor ist. Auch wenn Google ständig von gutem und relevantem Content predigt, hat dieser Wettbewerb bis jetzt (19. Mai 2014) nachvollziehbar bewiesen, dass externe Linkverweise noch immer stärker sind. Ob sich das im Laufe des Gewinnspiels noch ändern wird?

11 Gedanken zu „Bedeutung von Backlinks“

  1. Danke Ronny,

    endlich mal ein Webmaster bzw Blogger der sagt was alle denken. Mit deiner Meinung zu den künstlichen “Massen”-Links stimme ich zu 100% überein. Auch gegen Abstrafungen von Seiten, die keinen Mehrwert bieten, habe ich nichts.

    Nur ein Bedenken habe ich in dieser Hinsicht. Was wir mit Domains geschehen, auf denen “nur” ein Online-Tool angeboten wird? Welche keinen Content aufweisen. Damit würden diese Seiten auch aus dem Index verschwinden.

    Möglichkeit hier währe eine spezielle Suche nach solchen Tools aus der Google-Suche abzusondern und als eigenständige Suche anzubieten.

    MfG Gregor

    1. Hi Gregor, da hast du natürlich Recht – bei solchen Seiten wird es dann schwierig. Aber wer sagt denn, dass nicht auch solche Website mit nur einem Tool im Angebot ein bisschen Content drumherum stricken können. Sei es, dass sie eine Community mit Erfahrungsberichten aufbauen oder die einzelnen Funktionen genauer erklären / vergleichen. Ich denke, auch hier gibt es Optionen für gute Inhalte. An welche Seiten (bzw. Tools) hast du denn dabei gedacht?

      VG, Ronny

  2. Eben gelesen:

    “Wir sind mit unserer Xovilichter Webseite gefallen
    Viele konnten sich unseren tollen Start in den SERPs (Ergebnisseite einer Suchmaschine) nicht erklären. Unter anderem berichtet Xovilichter-News über uns. Dummerweise sind wir seit März auf einem Phishing-Index gelandet.

    Es war wohl keine gute Idee auf einen Suchbegriff mit den Worten “Cheat” zu optimieren. Lasst das lieber sein! Die Seite mit diesem Artikel habe ich jetzt aus dem Google-Index entfernen lassen. Wir bedanken uns für den Hinweis.”

  3. Hey,

    meiner Meinung nach werden die Backlinks die Keyword Challenge entscheiden und nicht der Inhalt einer Seite. Es ist zwar wirklich erstaunlich, wie viel du über die Xovilichter schreibst und wie viel Zeit und Arbeit du rein steckst. Aber die Links werden es entscheiden, weil anders kann man es sich ja nicht erklären, das Dynapso vom Anfang bis zum Schluss vorne steht und dort auch stehen belieben wird. Das lässt die ganze Angelegenheit etwas verblassen und die Ernüchterung setzt in Sachen SEO ein.

    1. Moin Alexander, ich bin da voll bei dir. Backlinks scheinen noch immer das A und O im SEO zu sein. Allerdings bin ich mir bei dynapso gar nicht so ganz sicher, ob das nur die Backlinks sind, die ihn so lange an der Tabellenspitze halten. Uniquer und toller Content ist es nicht, so viel ist klar. Es folgt in Küzre ein umfassender Report dazu. VG, Ronny

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