Xovilichter Blackhat Kommentare

Blackhat-SEO mit SPAM-Kommentaren

Das in der Xovilichter Challenge unterschiedliche Methoden angewandt werden würden, war uns allen irgendwie klar. Im Prinzip hatten wir es jetzt schon mit den unterschiedlichsten Taktiken zu tun – ob Whitehat oder Blackhat und sogar illegale Hacker-Attacken hat es nachweislich gegeben. Besonders „beliebt“ sind natürlich die Xovilichter Teilnehmer im Spitzenfeld, weil sie eben auch am stärksten im Fokus stehen. Ich bin davon überzeugt, dass gerade hier mit ehrlichen Mitteln gekämpft wird und sei es, dass man nur „Greyhat“ für seine eigene Seite anwendet. Allerdings scheint es so, dass jetzt in den letzten 30 Tagen noch einmal vermehrt mit Blackhat-Attacken gekämpft wird, um das Führungsfeld aufzumischen und vielleicht sogar „abzuschießen“. Desto näher der 19. Juli rückt desto wahrscheinlicher wird es, dass diese Methoden auch noch zunehmen. Denn Google scheint die oberen Ergebnisse eingefroren zu haben. Diese Vermutung konnte man bereits bei search-one.de und habbo.cx bereits lesen. Aber vielleicht löst auch genau dieses Zwischenergebnis im Xovilichter Contest weitere dieser unsauberen Attacken aus, um eben doch noch eine Änderung im Ranking zu erzwingen.

Blackhat-Methode: Kommentare mit SPAM-Links

Man könnte diese Taktik (wenn man sie denn überhaupt so nennen kann) auch als negatives SEO bezeichnen. Denn es ist ohne weiteres möglich, im Namen eines anderen Nutzers Kommentare zu verfassen und diese möglichst offensichtlich nach SPAM aussehen zu lassen. Macht man dies im großen Stil, kann das für Google ein Signal bedeutet, dass hier gegen die Webmaster-Guidelines verstoßen wird. Auf diese Weise kann es dann eben auch passieren, dass man automatisiert abgestraft wird und sein Ranking verliert. Das ist nicht nur für den Seitenbetreiber ärgerlich, sondern wird durch Google leider (noch) nicht erkannt. Und wie soll das auch gehen? Woher soll Google wissen, dass hier ein Dritter im Namen eines anderen Nutzers bewusst SPAM-Links verteilt. Denn nicht nur Kommentare in Blogs können auf diese Weise dazu missbraucht werden. Es gibt nach wie vor unzählige Möglichkeiten, kostenlos Links zu erhaschen. Jeder SEO weiß: Backlinks sind wichtig, sie aber zu bekommen, eine zeitintensive Aufgabe. Daher bedienen sich viele Optimierer gern Linkquellen, die schnell gefüttert werden können.

Das Risiko kostenloser Backlink-Quellen

Das birgt aber eben auch das Risiko, dass hiermit Unfug getrieben werden kann. Denn gerade diese kostenlosen Backlink-Quelle kennt auch Google und hat deren Bedeutung stark herabgesetzt. Gerade in der Vergangenheit haben sich hier vor allem die SEOs darauf gestürzt um möglichst viele Links abzugreifen und eine ganze Zeit lang hat das auch gut funktioniert. Allerdings sind viele dieser Quellen „verbrannt“ und sollten nicht oder nur sehr selten genutzt werden. Gemeint sind hier vor allem Webkataloge und Artikelverzeichnisse, die eher zur Suchmaschinenoptimierung der alten Schule und in der Regel in den SEO-Giftschrank gehören. Das wissen natürlich auch die Blackhats und nutzen dies auch gern, um im Namen anderer Nutzer bewusst SPAM zu produzieren und Google damit auf die falsche Fährte zu locken. Daher kann ich nur noch einmal alle ehrlichen Teilnehmer der Xovilichter Challenge dafür sensibilisieren, mit wachem Auge die letzten Tage des Contest ihre Seiten zu monitoren. Es wurde nämlich auch bereits in meinem Name Spam betrieben und ist gerade auf meiner Seite gegen einen anderen Nutzer im Spitzenfeld der Tabelle wieder getan worden. Aber hey, eine IP wird zu jedem Kommentar gleich mitgeschickt und so kann man sich auch eine nette Blacklist aufbauen. 😉

Matt Cutts über negative SEO

Google ist sich dieses Problems durchaus bewusst, allerdings scheinen sie noch keine effektive Methode dagegen zu haben. Im YouTube Webmaster-Channel hat Matt Cutts zu diesem Thema auch schon einmal Stellung bezogen und damit auf eine Frage eines Nutzers über „negative SEO“ geantwortet. Leider ist seine Antwort nicht so wirklich zufriedenstellend und entspricht meiner Ansicht nach auch nicht der Realität.Die Grundaussage von Cutts lautet:

„You shouldn’t be worried about negative SEO.“

Allerdings kann man gerade mit dieser Methode eine Menge Schaden anrichten und ein ehrlicher Webmaster hat dann umso mehr zu tun, den ganzen Linkschrott wieder abzubauen. Aber schaut euch das Video von Matt Cutts einfach mal an und bildet euch ein eigenes Urteil dazu:

Summary
Blackhat-SEO mit SPAM-Kommentaren bei der Xovilichter Challenge 2014
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Blackhat-SEO mit SPAM-Kommentaren bei der Xovilichter Challenge 2014
Description

Im Xovilichter Contest gibt es nicht nur Teilnehmer, die mit fairen Mitteln kämpfen - das ist schon länger bekannt. Scheinbar werden immer wieder Blackhat-Attacken gestartet, um andere Nutzer von ihrem guten Ranking-Platz zu verdrängen. Auch Google kennt das Problem von "negativ SEO", hat aber noch kein wirkliches Mittel dagegen.

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