Performance Tipp: Requests reduzieren

Gestern hatten wir über das Thema Serverantwortzeit gesprochen und in diesem Zusammenhang hatte ich auch erwähnt, dass man darauf nur einen geringen Einfluss hat. Alles was aber danach onpage passierst und die Ladezeit beeinflusst, das liegt sehr wohl in der eigenen Hand. Es gibt dort gleich eine ganze Vielzahl an Dingen, die man optimieren kann, damit die Performance einer Seite sich steigert. Eins davon sind die sogenannten Request (zu Deutsch „Anfragen“). Wenn man es schafft besagte Anfrage auf ein Minimum zu reduzieren, dann hat man auf jeden Fall sehr gute Chancen, eine Ranking-Bonus zu erhalten. Aber zu nächsten sollten wir kurz klären, was denn Request überhaupt sind und welche man am schnellsten reduzieren kann. Ob und wenn ja welchen Einfluss das bei dieser fortgeschrittenen Zeit noch auf die Xovilichter Challenge, bzw. das Ranking, hat, vermag ich nicht zu sagen. Aber es kann auf jeden Fall nicht schaden hier ein wenig nachzujustieren und vielleicht den einen oder anderen Platz im Contest bis zum Schluss noch gutzumachen.

Welche Request gibt es?

Im Prinzip stellt jedes Element, das auf einer Website geladen werden muss, einen Request dar. Das bedeutet jedes Bild, jedes Javascript, jede CSS-Datei, jeder HTML-Textblock und jeder GET-Parameter ist ein Anfrage, die abgearbeitet werden muss. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, wie groß das jeweilige Element tatsächlich ist. Man muss sich einfach vor Augen halten, dass jedes noch so kleine Icon auf der Website ein eignes Request bedeutet und damit Performance „frisst“. Hier gilt wirklich der Grundsatz: weniger ist mehr und Kleinvieh macht auch Mist. Man sollte also wirklich kritisch hinterfragen, ob die einzelnen Elemente nur schmückendes Beiwerk sind oder tatsächlich einen echten Mehrwert für User bedeuten.

Wie sollte man Request reduzieren?

xovilichter-performance-test-pingdom-toolsZuerst einmal muss man sich einen Bild davon machen, welche Requests auf der eigenen Seite ausgelöst werden. Dazu kann beispielsweise entweder das Wasserfall-Diagramm von Firebug nutzen oder auf einen externen Dienst wie Pingdom Tools zurückgreifen. Nun muss man sich die Zeit nehmen und sich die einzelnen Anfragen einmal genauer anschauen. Gerade was Javascript und CSS angeht gibt es fast auf jeder Seite Optimierungspotenzial. Ein guter Tipp ist, dass man sich überlegt, welche Stylesheet- und Scriptdateien sich zusammenfassen und kombinieren lassen. Legt man zum Beispiel den Code aus 12 CSS-Dateien in einerzeigen zusammen, hat man damit 11 Request eingespart, wenn gleich die Gesamtspeichergröße aller CSS-Element wahrscheinlich gleich bleibt. Allein die Reduktion auf nur eine Datei steigert die Performance einer Seite und Selbiges gilt auch für die Javascript-Dateien. Bei wieder kehrenden Bildelementen (z.B. Icons, Menügrafiken, Linien, Hintergrundelemente etc.) sollte man über den Einsatz eines Sprites nachdenken, denn damit lässt sich die Anzahl der Request oftmals am besten reduzieren.

Weniger Requests, mehr Arbeit

Nachteil bei dieser Art der Optimierung ist oftmals die Übersichtlichkeit. Denn beispielsweise das Auftrennen der verschiedenen Stylesheets in einzelne Dateien ist manchmal sinnvoll, wenn mehrere Entwickler und Designer an einem Projekt arbeiten. Außerdem ist es übersichtlicher, wenn man seine CSS-Dateien je nach Plugin und Element auf der Seite sortiert und damit schneller kleinere Änderungen vornehmen kann. Das gleiche gilt auch für die Bilder und Javascript: man muss sich im Klaren sein, dass jede Reduktion und jedes Zusammenfassen von Element zwar massiv die Requests reduziert, aber den Verwaltungsaufwand erhöht.

Weitere nützliche Tipps findet ihr hier:

http://t3n.de/news/website-performance-fuer-einsteiger-requests-507089/

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Xovilichter Performance Tipp: Requests reduzieren
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Jede Anfrage, die der Browser abarbeiten muss, bevor ein Content angezeigt wird, kostet richtig Zeit. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Request ein großes Bild oder ein kleines Stylesheet ist - Request bleibt Request. Um die Ladezeit einer Seite zu steigern, sollte man daher genau prüfen, welche Anfrage auf der eigenen Seite bestehen und welche wirklich sinnvoll sind.

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