SEO mit internen Links

Manchmal haben kleine Dinge, große Auswirkung auf die Sichtbarkeit einer Website. Wie die meisten von euch wissen, hat der Google Algorithmus über 200 Faktoren, durch die er gelenkt beeinflusst wird. Das Ganze ist eine Gesamtmechanik, in der eben auch die kleinesten Dinge stimmen müssen, wenn man ein gutes Ranking erreichen will. Dynapso.de und habbo.cx beweisen zwar auf eine recht eindrucksvolle und scheinbar nachhaltige Art und Weise, dass einige SEO-Regeln keine echte Bedeutung haben, aber insgesamt und allen anderen Xovilichter-Teilnehmern kann ich nicht empfehlen, den beiden Tabellenführern nachzueifern. Nicht etwa deswegen, weil ihre Seiten schlecht wären oder ich den beiden das missgönne, sondern einfach nur, weil man nicht hundertprozentig sagen kann, was bei diesen zwei Seiten zu einer derart guten Platzierung führt. Lange Rede, kurzer Sinn: was den beiden fehlt ist eine gewisse Tiefe – sprich Unterseiten, die auf die Startpage zurückverlinken. Heute geht es um den oft unterschätzen Punkt: interne Links.

Linktiefe versus Ankerlinks – was ist besser?

Beim Xovilichter Contest gibt es die unterschiedlichsten Strategien: die einen bauen vor allem auf eine einzige starke Seite und die anderen (so wie ich) auf viele Unterseiten und beides hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile eines Single-Page-Konzepts in der Challenge ist, dass sich nur um eine Seite kümmern muss und diese ständig erweitern kann. So wird eben diese eine Seite (z.B. website.de/xovilichter.html) immer relevanter für das entsprechende Keyword. Man hat dabei nur einen Meta-Title, nur eine Description und so weiter. Man hat aber vor allem auch eins nicht: eine gute und relevante interne Linkstruktur. Es gibt also praktisch keine Seiten, die auch immer wieder auf diese eine Landing-Page inhaltlich zurückverlinken. Einige Xovilichter Teilnehmer bauen hier eher auf das Konzept Wikipedia. Denn dort findet sich zu einem Suchbegriff eben auch nur eine Inhaltsseite. Die verlinkten Begriffe (sprich das interne Menü der jeweiligen Content-Seite), werden auch bei Wikipedia nur über Ankerlinks realisiert. Also werden sich viele Challenge Teilnehmer gedacht haben: „Super, das mach ich auch so!“ Eines wird dabei allerdings gern vergessen: Wikipedia hat auch unglaublich viele gute und inhaltliche passende Links aus dem Fließtext heraus, die auf weiterführende Themen innerhalb der Seite verweisen. Genauso verhält es sich von anderen Seiten: viele Artikel verlinken wiederum aus ihrem Kontext heraus diese eine Inhaltsseite und schicken die Googlebot an diese Position zurück. Aber genau das fehlt bei fast allen Contest-Teilnehmern, die sich nur auf eine Single-Page verlassen.

Interne Links sind die Durchblutung einer Seite

Wenn man ganz abstrakt eine Website mit dem menschlichen Körper vergleicht, dann gibt es dort eine wichtige Parallele: die Durchblutung. Was bei einem lebenden Organismus durch Venen und Adern realisiert wird, das muss bei Webseiten durch relevante und gut strukturierte Links passieren. Mein Konzept war daher von Anfang an, dass ich mich auf die relevanten Begriffe fokussiere, die bei der Xovilichter-Challenge wichtig sind und dazu eine gut verlinkte und inhaltlich passende Website aufbaue. Der Nachteil dabei ist aber eben, dass man den Crawler immer auch von der eigentlichen Seite (in meinem Fall ronny-marx.de/xovilichter) „wegschickt“, da auch viele Unterseite, wie auch dieser Artikel, inhaltlich zum Keyword passend. Der große Vorteil ist aber auch, dass man allein Unterseiten gut miteinander verlinken kann. Das ist auch zwei Sichten wichtig: einerseits zeigt man damit Google, dass man sich inhaltlich mit einem bestimmte Themen wirklich intensiv auseinandersetzt und auf der anderen Seite hat man viele separate Einstiegsseiten zu diesem Thema. Denn die Xovilichter Challenge interessiert nur einen kleinen Teil der SEO versierten Nutzer. Allgemeine Tipps und interessante Infos zur Suchmaschinenoptimierung im Allgemeinen dürfte deutlich mehr Leute ansprechen. So kann man gezielten Besuchertraffic auf seine Seite lenken und durch gut platzierte interne Links den User länger auf der Seite halten. Wichtig ist eben aber auch, dass man es mit den internen Links nicht übertreibt: nicht jedes zweite Wort sollt mit der Startseite oder anderen Artikeln verlinkt werden – relevant und für den Nutzer interessant sollte es sein. Und bitte auch nicht nur das Wort „hier“ mit passenden Seiten verknüpfen. Viel besser ist da eine Wortgruppe von 2 bis 6 Wörtern, die den Inhalt der verlinkten Seite auch ein bisschen beschreiben. Ein Link mit mehreren Worten hat einen weiteren Vorteil: er ist visuell größer, fällt daher mehr auf und ist leichter anzuklicken. Auf diese Weise kümmert man sich also nicht nur um die „Durchblutung“ seiner Xovilichter Seite, sondern fördert auch noch die Usability.

Fazit zu internen Links

Grundsätzlich sind diese Links gerade bei breitaufgestellten Content-Seiten sehr wichtig. Ob allerdings sich am Ende beim SEO Contest 2014 das Konzept einer Multi- oder Single-Page durchsetzen wird, werden wir erst im Juli erfahren. Ich werde zumindest weiter stark auf dieses Konzept setzen und hoffen, dass der Panda mir gnädig gestimmt ist. 😉

Summary
Xovilichter Video Nummer 44 mit einem neuen SEO-Tipp
Title
Xovilichter Video Nummer 44 mit einem neuen SEO-Tipp
Description

Gerade bei Websites, die auf viel Content setzen, sind interne Links besonders wichtig. In der Xovilichter Challenge baue ich genau auf diese Strategie und gebe in meinem Video auch einige Tipps, wie man mit internen Links mehr aus seiner SEO-Taktik rausholen kann.

2 thoughts on “SEO mit internen Links”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.