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Was hat SEO mit Webdesign zu tun?

Optik ist das halbe (SEO-)Leben. Ok, das klingt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber tatsächlich spielen optische Reizen in allen Lebenslagen ein wichtige Rolle. Durch sie entscheiden wir uns täglich neu, ohne es manchmal direkt zu merken. Optische Signale haben eine hohe psychologische Wirkung auf uns: Farben, Kontraste, Formen: jede Sekunde verarbeiten wird hunderte Eindrücke, ohne es direkt zu merken. Worauf ich hinaus will? Ganz einfach: ein ansprechendes Design ist essentiell, um eine Website mit Erfolg zu untermauern. Nicht umsonst räumt auch Google der optischen Komponente eine immer wichtigere Rolle ein. In den Pagespeed Insights wird das dann beispielsweise als „Nutzererfahrung“ angezeigt. Dort wird zwar wiederum ein rein technischer Blick auf die Seite geworfen und nur die Größe und Abstände zwischen Klickbereichen gemessen, aber dennoch zeichnet es ein deutliches Bild: der Nutzer wird als weicher SEO-Faktor immer wichtiger. Daher habe ich mich auch in der Xovilichter Keyword Challenge für ein WordPress Template entschieden, das bereits für mobile Endgeräte optimiert ist. Es gibt zwar auch optisch deutlich Schöneres auf dem Template-Markt, aber twentyfourteen-Theme erfüllt seinen Zweck, ist schlank und echt übersichtlich strukturiert. Perfekt also für einen SEO-Contest und bestimmt auch der Grund, warum andere Teilnehmer eben dieses Template auch verwenden.

Gutes Design = längere Verweildauer und Klickrate

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SEO und der Mensch-Faktor

Wenn wir über SEO, SEA und Web-Optimierung reden, wird meist immer nur der technische Aspekt bedacht. Und da Google die einzig relevante Suchmaschine im westeuropäischen und amerikanischen Raum ist, dreht sich meist alles um das Optimieren für den Crawler und der Mensch-Faktor bleibt oftmals auf der Strecke. Die Rede ist hier von Glaubwürdigkeit und Qualität – zwei tolle Begriffe, die allgemeiner kaum sein könnten aber auch zwei Begriffe, die Google nicht direkt bewerten kann. Zwar ist die Suchmaschine richtig gut im Erkennen von Semantik geworden, aber echte Qualität und menschliche Glaubwürdigkeit kann eine Maschine (noch) nicht verstehen. Die Xovilichter Challenge ist da ein gutes Beispiel, denn unter den vorderen Plätze sind einige Seiten, die technisch bis ins letzte Zipfelchen optimiert wurden, aber sich nicht wirklich gut „anfühlen“. Ok, zugegeben, hier geht es nur um ein SEO-Contest und in diesem Fall spielt die Maschine (also Google) eine wichtigere Rolle, denn leider nützt es gar nichts, wenn wir hier eine User Experience optimierte Seite bauen, die nicht rankt. Und trotzdem: mit dem Faktor Verweildauer geht Google auch schon erste Schritte hin zur Nutzer-Fixierung und es ist gut vorstellbar, dass zukünftig dieser Faktor weiterausgebaut und eine andere, bedeutendere Gewichtung bekommt.

Wir machen Websites für Menschen, nicht Maschinen

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SEO mit internen Links

Manchmal haben kleine Dinge, große Auswirkung auf die Sichtbarkeit einer Website. Wie die meisten von euch wissen, hat der Google Algorithmus über 200 Faktoren, durch die er gelenkt beeinflusst wird. Das Ganze ist eine Gesamtmechanik, in der eben auch die kleinesten Dinge stimmen müssen, wenn man ein gutes Ranking erreichen will. Dynapso.de und habbo.cx beweisen zwar auf eine recht eindrucksvolle und scheinbar nachhaltige Art und Weise, dass einige SEO-Regeln keine echte Bedeutung haben, aber insgesamt und allen anderen Xovilichter-Teilnehmern kann ich nicht empfehlen, den beiden Tabellenführern nachzueifern. Nicht etwa deswegen, weil ihre Seiten schlecht wären oder ich den beiden das missgönne, sondern einfach nur, weil man nicht hundertprozentig sagen kann, was bei diesen zwei Seiten zu einer derart guten Platzierung führt. Lange Rede, kurzer Sinn: was den beiden fehlt ist eine gewisse Tiefe – sprich Unterseiten, die auf die Startpage zurückverlinken. Heute geht es um den oft unterschätzen Punkt: interne Links.

Linktiefe versus Ankerlinks – was ist besser?

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